Allgemeine Informationen
PM 8 / 18.02.2010 "Azubis gesucht: Binnenschiffer, Bürokaufleute, Bühnenmaler … und viele mehr"
Zahlreiche Ausbildungsplätze warten auf interessierte Bewerber – auf der Messe Jobs for Future vom 25. bis 27. Februar in der Maimarkthalle Mannheim
Die Chancen sind gut wie selten: Wer einen Ausbildungsplatz sucht, hat große Auswahl und immer weniger Mitbewerber. Einen großen Überblick, umfassende Informationen und Gelegenheit, sich persönlich beraten zu lassen, bietet die Messe Jobs for Future mit mehr als 230 Ausstellern vom 25. bis 27. Februar, täglich von 10 bis 18 Uhr, in der Maimarkthalle Mannheim. Also nichts wie hin und vielleicht schon am nächsten Tag die Bewerbungsunterlagen zusammenstellen. Der Eintritt ist frei.
Altenpfleger bis Zerspanungsmechanikerin: Welche Berufe sind im Angebot?
Ausbildungsberufe gibt es in vielen Branchen und für alle Begabungen und Neigungen: Allein mehr als 130 Handwerksberufe stehen zur Auswahl, dazu kommen kaufmännische und gewerblich-technische Berufe in Industrie und Handel. Die Unternehmen sind auf der Suche nach jungen Menschen, die sich eine Zukunft zum Beispiel als Bankkaufleute, Bauzeichner, Bühnenmaler, Drucker, Chemikanten, Chemielaboranten, Eisenbahner, Elektroniker, Fachinformatiker, Fachkräfte für Fruchtsafttechnik, Forstwirte, Fotografen, Gartenbauer, Holztechniker, Industriekaufleute, Kaufleute im Groß- und Einzelhandel, Kfz-Mechatroniker, Landschaftsgärtner, Logistik-Fachkräfte, Papiertechnologen, Sozialversicherungsfachangestellte, Sportassistenten, Steuerfachangestellte, Verwaltungsfachangestellte oder Zerspanungsmechaniker vorstellen können. Keine Sorge: Welche Voraussetzungen und Aufgaben in diesen Berufen warten, erklären die Fachleute am Stand ganz genau. Viele Aussteller geben an, dass sie gern interessierte Bewerber mit Hauptschulabschluss kennenlernen wollen. An vielen Ständen können auch Azubis von ihren Anfangserfahrungen berichten und den Schülerinnen und Schülern wertvolle Tipps geben.
Schiff ahoi auch fern der See: Bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes kann man Berufe rund um die Binnenschifffahrt lernen. Dazu zählen Wasserbauer/in, Binnenschiffer/in und Konstruktionsmechaniker/in. Wer sich mehr für Luftfahrt interessiert, kann sich bei der PFW Aerospace AG um einen Ausbildungsplatz als Fluggerätemechaniker/in bewerben und an der Produktion von Bauteilen für die Flugzeugindustrie mitwirken. „Heiße“ Jobs bietet die Jürgen+Gräter GmbH im Feuerfestbau an: Dort kann man sich zum/zur Technischen Zeichner/in, Industriekaufmann/frau und Feuerungsmaurer/in ausbilden lassen. Die Stadt Mannheim – Feuerwehr und Katastrophenschutz – sucht Auszubildende im mittleren und gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst. Am Messestand kann man sich erkundigen, welche schulischen, persönlichen und sportlichen Voraussetzungen die künftigen Berufsfeuerwehrleute mitbringen müssen.
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind „live“ dabei im öffentlichen Leben und wirken mit für ein harmonisches Miteinander nach rechtsstaatlichen Spielregeln. Rund 800 Ausbildungsplätze sind für 2011 in Baden-Württemberg im mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst zu vergeben. Fast grenzenlose Herausforderungen bewältigt der Zoll – vom Artenschutz bis zum Verbraucherschutz.
Ausbildung an der Berufsfachschule
Zu vielen Berufen kann man sich in Berufsfachschulen ausbilden lassen und lernt dann unter einem Dach und im Klassenverband. Auf der Jobs for Future stellen sich rund 30 Berufsfachschulen vor, an denen man sich unter anderem zu Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, zu staatlich geprüften Sportassistenten, Modedesignern, Diätassistenten und biologisch-, chemisch-, medizinisch-, pharmazeutisch- oder umwelttechnischen Assistenten ausbilden lassen kann. Altenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, Hebamme/Entbindungspfleger und viele weitere Pflegeberufe werden ebenfalls angeboten. Kommunikative Menschen können im Hotelfach, als Medienkaufleute und -designer und als Europakorrespondenten/innen in die Zukunft starten. Fachschulen für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sind meistens an Kliniken und Reha-Einrichtungen angeschlossen. Musikfans können sich zu Musiklehrern, Audiotechnikern oder Veranstaltungskaufleuten ausbilden lassen.
Fit für die Ausbildung: Was tun, wenn’s noch nicht geklappt hat?
Hauptschüler und Förderschüler ohne Abschluss haben die Möglichkeit, im Berufsvorbereitungsjahr einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss abzulegen. Hauptschülerinnen und Hauptschüler mit Abschluss können auf der Wirtschaftsschule die mittlere Reife erlangen und werden damit auf die Arbeitswelt und auf weiterführende Schulen vorbereitet.
Von der Agentur für Arbeit gefördert und von der IHK zertifiziert ist die Einstiegsqualifizierung (EQ). Voraussetzung für dieses Langzeitpraktikum vor der Berufsausbildung, das zwischen 6 und 12 Monaten dauert: Der Jugendliche muss als ausbildungsplatzsuchend gemeldet sein. Am Ende gibt’s ein Zeugnis – und in drei Viertel der Fälle einen Ausbildungsvertrag. Wichtig für Unternehmen: Die EQ kann auch von Betrieben angeboten werden, die nicht alle Anforderungen für eine komplette Ausbildung erfüllen.
Wer noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, sollte sich bei Berufsschulen nach Möglichkeiten erkundigen, seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Johannes-Gutenberg-Schule Heidelberg, eine gewerbliche und landwirtschaftliche Berufsschule, unterrichtet zum Beispiel berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis im Berufsvorbereitungsjahr, im Berufseinstiegsjahr und im Einstiegsqualifizierungsjahr.
Die Jobs for Future – Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung findet vom 25. bis 27. Februar 2010 in der Maimarkthalle Mannheim statt. Weitere Infos unter www.jobsforfuture-mannheim.de
Alle Pressemitteilungen auch zum Download unter www.jobsforfuture-mannheim.de
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