Allgemeine Informationen
PM 11 / 18.02.2013 Jobs for Future: Passgenaue Chancen für Beruf und Karriere
Süddeutschlands größter Marktplatz der Berufe-Welt: 295 Aussteller präsentieren ihre Ausbildungs- und Studienplätze, Weiterbildung und Stellenangebote und beraten Schüler, Abiturienten, Studierende, Existenzgründer, Berufstätige und Wiedereinsteiger persönlich – Eintritt frei
Welcher Beruf ist der richtige? Welche Ausbildung hat Zukunft? Wie studiert man heute? Wie hält man seine Qualifikation auf dem aktuellen Stand? Vor allem: Wer bildet aus, wo gibt es Arbeitsplätze und was muss man können? Das und noch viel mehr erfährt man auf der Jobs for Future, Süddeutschlands größter Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung. Unter einem Dach präsentieren sich Unternehmen, die Fachkräfte suchen und ausbilden wollen, Universitäten und Hochschulen, Berufsfachschulen, Akademien und Weiterbildungsspezialisten mit Kursen und Lehrgängen vom eintägigen Seminar bis zum Master-Studium. Dazu kommen Berufsverbände und die großen Kooperationspartner Agentur für Arbeit, IHK Rhein-Neckar, Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald und Regionalbüro für berufliche Fortbildung.
An den Messeständen beraten Ausbilder und Dozenten, aber auch Nachwuchskräfte und Azubis, die von ihren eigenen Erfahrungen berichten und Tipps geben. Dazu gibt es an vielen Ständen etwas zum Mitmachen und Ausprobieren, etwa beim Handwerk, an der Werkbank oder im Labor. Rund 140 kostenlose Workshops und Kurzvorträge in fünf Info-Foren führen im Schnelldurchlauf durch Studiengänge, zeigen Perspektiven in verschiedenen Branchen auf oder helfen Bewerbungsgespräche zu üben. Drei volle Tage, vom 21. bis 23. Februar, jeweils von 10 bis 17 Uhr, bekommen die Besucherinnen und Besucher Top-Infos und ausführliche persönliche Beratung, zugeschnitten auf Wünsche, Alter, Erfahrung und die jeweilige Situation der Besucher.
Die Jobs for Future hilft in allen Phasen des Berufslebens
- Schüler lernen Berufe, Anforderungen und Ausbildungsbetriebe kennen, können gemeinsam mit Hilfe erfahrener Berater ihre Stärken und Interessen herausfinden, bekommen Adressen von Ausbildungsbetrieben und Praktikumsplätzen und können sich direkt bewerben. Wer noch keinen Abschluss oder keine Lehrstelle hat, findet spezielle Infos zur Berufsvorbereitung.
- Abiturienten können Unis, Hochschulen, Akademien, Business Schools, Studiengänge, intenationale Abschlüsse und Alternativen zum Studium vergleichen.
- Studierende können Netzwerke ausbauen und Kontakt zu Unternehmen aufnehmen.
- Berufstätige finden die passende Weiterbildung, um ihre Aufstiegschancen zu erhöhen.
- Unternehmen finden Fortbildungsbausteine, um ihre Mitarbeiter zu qualifizieren.
- Wiedereinsteiger/innen erfahren bei Betrieben, Franchisegebern, Personaldienstleistern und bei der Arbeitsagentur, wo aktuell Stellen zu besetzen sind.
- Unternehmensgründer/innen können sich von den Expertinnen und Experten Rat holen.
Besucher kommen von weit her
Die Jobs for Future ist eine erfolgreiche Kontaktbörse. Über 95 Prozent der Besucher erklärten in der Befragung von 2009, sie hielten die Angebote für informativ bis sehr informativ und wollten die Messe weiterempfehlen. Das Haupteinzugsgebiet erstreckt sich über einen Radius von 75 km, viele Besucher reisen über 100 km an. Bequem mit Bus, Bahn und Auto zur Jobs for FutureDer Messe-Eintritt ist frei. Parkplätze gibt es direkt am Maimarktgelände. Die erste Stunde parken Besucher kostenlos. Danach kostet jede Stunde 1 Euro, bis maximal 4 Euro. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Jobs for Future bequem zu erreichen: Ab 9 Uhr werden die Stadtbahnlinie 6 bzw. 6 A bis zum Maimarktgelände (Haltestelle Maimarkt) verlängert. Mit Buslinie 50 oder Stadtbahn-Linie 6 kommen auch alle Besucher zum Maimarktgelände, die mit der Linie 5 (OEG) zur Haltestelle Mannheim-Neuostheim oder mit der Bahn zum S-Bahn-Haltepunkt Arena/Maimarkt anreisen.
Von Abenteuersport bis Zusatzqualifikation: Infos im Messekatalog und auf der Website
Den 340 Seiten starken Messekatalog bekommen die Besucherinnen und Besucher beim Eintritt in die Maimarkthalle gratis. Er enthält Kurzportraits der ausstellenden Unternehmen, Bildungsinstitute, Hochschulen und Verbände mit Adressen und Ansprechpartnern, einen Lageplan sowie das Workshop- und Vortragsprogramm. Gezielt nach Berufsbildern, Studiengängen und Abschlüssen sucht man im umfangreichen Stichwortverzeichnis. Vorbereiten kann man seinen Messebesuch auf der Website www.jobsforfuture-mannheim.de
Einige Trends und Schwerpunkte 2013
Besonders stark gefragt sind Fachkräfte in MINT-Berufen, also im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Immer mehr Unternehmen bringen ihre aktuellen Stellenangebote auf die Messe mit. Die Anzahl interaktiver Workshops zum Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch hat sich erhöht.
Namhafte Aussteller, große Vielfalt
Langjährige Aussteller schätzen die aufgeschlossenen und ernsthaften Interessenten auf der Jobs for Future: Rund 80 Prozent der Aussteller sind jedes Jahr oder in regelmäßigen Abständen dabei: BASF, Roche Diagnostics, AOK, Universität Mannheim, Hochschule Mannheim und Duale Hochschule Mannheim, Polizei, SRH Fachschulen, Uni Koblenz-Landau, Berufsfachschule für Mode Brigitte Kehrer, Merkur Akademie, Netzwerk Haushalt und Arbeitskreis Freiwilliges Soziales Jahr gehören ebenso zu den Stamm-Ausstellern wie Allianz, Alstom, BBQ, Bezirkszahnärztekammer, Deutsche Bahn, Evonik, F+U, Engelhorn, H&M, HypoVereinsbank, Klinikum Ludwigshafen, McDonald’s, Merck, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Pepperl + Fuchs, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, SCA, Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt, Stadt Mannheim, SWR, Universitätsmedizin Mannheim, Verband SÜDWESTMETALL und Zoll.
Zum ersten Mal dabei sind rund 45 Aussteller, darunter ArbeiterKind.de, Auswärtiges Amt, Bäckerei Görtz, Dachser, Deutsche Rentenversicherung, Diringer & Scheidel, ENERCON, Expertum, FH Nordhausen, Wilhelm Gienger Mannheim, J. Engelsmann, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, KG ZARA, K&L Ruppert, Mannheimer Anwaltsverein, Mömax, Netto, Pfeiffer & May, Pietrulla, SAW Bildungszentrum, Theaterakademie Mannheim.
Insgesamt befinden sich unter den 295 Ausstellern rund 120 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung, über 60 Universitäten, Hochschulen und Akademien, rund 60 Weiterbildungsanbieter, über Berufsfachschulen und Berufskollegs sowie über Verbände, Kammern und Institutionen (teilweise Mehrfach-Angebote).
Trendberufe und Nischen
Zahlreiche Branchen sind auf der Jobs for Future vertreten – mit Angeboten vom Schnupperpraktikum bis zum Masterstudium: Altenpflege, Bau, Binnenschifffahrt, BWL, Chemie und Pharma, Elektronik, Hauswirtschaft, Finanz, Fluggerättechnik, Fotografie, Garten- und Landschaftsbau, Gesundheits- und Krankenpflege, Handel, Handwerk, Hotel und Gastronomie, Industrie, International Business, IT, Laborberufe, Logistik und Transport, Maschinen- und Fahrzeugbau, Medientechnik und -design, Modedesign, Nah- und Fernverkehr, Öffentlicher Dienst, Pädagogik, Personalorganisation, Polizei, Sozialwissenschaften, Sport, Sprachen, Steuerwesen, Umweltschutz, Verwaltung u. v. m.
Berufsorientierung: Das Navi für die Zukunft
Orientierung über Berufsziele und Wege dorthin geben Kammern und Verbände. Wie man in Datenbanken und Online-Portalen recherchiert, kann man sich an den Messeständen zeigen lassen. Berufsbildungswerke helfen bei der Suche nach der persönlichen Eignung. Berufungs-Scouts und Coaching-Fachleute begleiten in vielen Situationen – von Motivationsschwächen in der Schule über die Berufsfindung bis zur Strategieentwicklung für Führungsaufgaben. Wer sich erst einmal erproben möchte, ohne einen konkreten Bildungsweg einzuschlagen, findet auf der Jobs for Future Ansprechpartner für Freiwilligendienste und Auslandsaufenthalte.
Schulen: Freude am Lernen
Im adäquaten Tempo lernen und Begabungen mit Schwerpunktfächern vertiefen: Wer auf der Suche nach der passenden Schule ist, hat auf der Jobs for Future die Wahl unter zahlreichen Modellen: zum Beispiel eine bilinguale Grundschule, in der ein Teil des Unterrichts auf Englisch gehalten wird, oder das Technische Gymnasium, in dem die Profilfächer Mechatronik, Umwelttechnik, Informationstechnik sowie Technik und Management vertieft werden. Es gibt spezielle Schulen und Berufskollegs, an denen versäumte Abschlüsse nachgeholt werden können. Wer noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, kann ein Einstiegsqualifizierungsjahr oder das erste Jahr der Ausbildung in Theorie und Praxis als Vollzeitausbildung absolvieren.
Willkommen, Kollegen Azubis!
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist eine solide Basis für die Zukunft und bietet viele Aufstiegs- und Spezialisierungsmöglichkeiten. Im Angebot sind Industrieunternehmen für die duale Ausbildung und Berufsfachschulen. Fachspezifische Interessen, zum Beispiel für Autos oder Mode, kann man in einem kaufmännischen Beruf gut mit branchenübergreifenden Kenntnissen kombinieren. Wer fit in Naturwissenschaften und Mathe ist, hat auch in Industrie und Labor gute Chancen – und sollte die Gelegenheit auf der Messe nutzen, Ausbildungswege zu vergleichen. In den meisten Handwerksberufen sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz – und spätere Selbstständigkeit – sehr gut. In sozialen und Pflegeberufen werden immer neue Spezialisierungen angeboten. Neu auf der Jobs for Future sind Ausbildungsberufe in der Sicherheitsbranche und im Auswärtigen Dienst. Wer den Arbeitsalltag kennenlernen will, sollte sich nach einem Praktikum erkundigen.
Weiterbildung: Kür zum Erfolg
Mehr Sicherheit im Beruf, weniger Stress im Alltag: Mit Weiterbildung ist man seinen Aufgaben gewachsen. Ob man schnell mal seine EDV-Kenntnisse oder sein Business English auf Vordermann bringt – oder einen mehrjährigen Vollzeit-Lehrgang mit IHK-Zertifikat absolviert: Die Kurse werden oft auch in Teilzeit, berufsbegleitend oder als E-Learning angeboten, passend für die individuelle Situation und das jeweilige Zeitbudget. Einen Überblick über den Weiterbildungsmarkt gibt das Regionalbüro für berufliche Fortbildung, das auf der Jobs for Future auch verschiedene Workshops anbietet.
Studieren: Moderne Fächer mit hohem Praxisbezug
Die ganze Palette von Studieninhalten präsentieren Universitäten, Fachhochschulen, Technische Unis und Hochschulen aus der näheren und weiteren Umgebung, dazu kommen Tipps und Kniffe zu Studienfinanzierung oder Auslandsaufenthalten. Stark im Trend ist das Duale Studium, das Theorie an einer Dualen Hochschule und praktische Ausbildung in einem Unternehmen kombiniert. Besonders schön: Auf der Jobs for Future können Abiturienten Infos über den gewünschten Studiengang einholen und unter dem selben Dach Kontakte zu den Unternehmen für die Praxisphasen des Dualen Studiums knüpfen.
Arbeitsplätze mit Wohlfühlfaktor
Direkt beim potenziellen Arbeitgeber anfragen, das hat was. Auf der Jobs for Future hat man genau diese Chance. Viele Unternehmen bringen aktuelle Stellenangebote mit. Wie sieht der berufliche Alltag aus? Welche Perspektiven bietet das Unternehmen? Worauf wird besonders Wert gelegt? „Marktfrische“ Stellen haben unter anderem Unternehmen der Branchen Maschinenbau, Flugzeugbau, Chemietechnik, Pharmahandel, Modevertrieb und Verlagswesen angekündigt. Einige Betriebe suchen ganz gezielt nach Einsteigern. Trainees werden z. B. in Vertrieb und Verkauf, im Fuhrpark oder im Lager eingesetzt. Vielseitige Möglichkeiten bieten Personaldienstleister, die sich zum Teil auf Branchen oder Führungskräfte spezialisiert haben.
Karriereplanung ist (auch) weiblich!
Frauen entscheiden sich auch heute noch häufig für einen „typischen Frauenberuf“ aus dem erzieherischen oder sozialen Bereich oder gehen in die Pflege. Und Männer zieht es viel öfter als Frauen in handwerkliche Berufe. Die Handwerkskammer wirbt daher besonders um junge Frauen – nicht nur als Goldschmiedin oder Augenoptikerin, sondern auch als Dachdeckerin, Elektronikerin oder Bäckerin sind sie gefragt. Brandaktuelle Zahl: Ein Viertel aller Betriebe in unserer Region ist von Frauen geführt. Hilfe bei der Gründung einer Firma gibt es im Gründerinnenzentrum gig7.
Überzeugend rüberkommen: Die Bewerbung
Wie präsentiere ich mich meinem zukünftigen Chef? Was muss in die Bewerbungsmappe? Wie sieht eine perfekte Online-Bewerbung aus? Und welche Fehler sollte man vermeiden? Was passiert im Assessment Center – und wie bekomme ich diese und andere Stress-Situationen in den Griff? Auf der Jobs for Future werden kostenlose Workshops angeboten, in denen man genau das lernt und gleich üben kann. Außerdem gibt es Tipps zu Outfit und Styling. Augenzwinkernd und aufschlussreich zeigen kurze Theater-Szenen die Annäherungsversuche von Arbeitgeber und Bewerber im Vorstellungsgespräch.
Ausbildungsbotschafter und Azubi-Casting: Vorträge und Workshops
Rund 140 kostenlose Workshops und Kurzvorträge ergänzen und vertiefen auf der Jobs for Future die Angebote der Aussteller. Die meist 30-minütigen Veranstaltungen führen in Branchen und Studiengänge ein und zeigen die Berufe-Welt aus ungewohnter Perspektive. So geben Azubis als „Ausbildungsbotschafter“ einen authentischen Einblick in ihren Alltag. Die Agentur für Arbeit hilft, die geeignete Studienform für den persönlichen Lerntyp zu finden. Auch an Eltern ist gedacht, die – „Hilfe, mein Kind weiß nicht, was es will!“ – ihrem Sprössling bei der Berufswahl zur Seite stehen wollen. Beim Azubi-Casting gilt es, potenzielle Ausbilder zu überzeugen. Wer ist die oder der am besten motivierte Bewerber/in?
Das vollständige Programm gibt es im Internet unter www.jobsforfuture-mannheim.de, auch zum Download. Für einige Workshops aus dem Bereich Bewerbungstraining und Assessment Center ist fallweise Voranmeldung erforderlich!
Beruf interaktiv: Aktionen an den Ständen
Wie bekämpfe ich Keime im Alltag? Habe ich das Zeug zum Unternehmer, hat meine Unternehmensidee Potenzial? Kann meine Bewerbungsmappe überzeugen? An vielen Ständen können die Besucherinnen und Besucher ihr Wissen in Quiz und Gewinnspiel testen und auf interaktivem Weg Erkenntnisse für den eigenen Berufsweg gewinnen. Dazu gehören auch Multimedia-Terminals, an denen Jugendliche alles Wissenswerte rund um die Metall- und Elektro-Arbeitswelt erfahren können. Spaß macht das magnetische Tischfußballspiel, das Azubis gebaut haben.
Die Jobs for Future – Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung ist vom 21. bis 23. Februar, täglich von 10 bis 17 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Pressemitteilungen und Fotos, Programm der Info-Foren und Kurzportraits der Aussteller auch zum Download unter www.jobsforfuture-mannheim.de
Aktuelles Bildmaterial zum Download finden Sie hier...